Presse

Februar 2012

„Initiative gegen die Kaffeesteuer“
Startschuss für die Unterschriftenaktionen in Hamburg und Berlin


Februar 2012 - Die von J.J.Darboven im Herbst 2011 gegründete „Initiative gegen die Kaffeesteuer“ geht in die nächste Runde: Um möglichst viele Unterschriften zu sammeln und diese als Petition beim Deutschen Bundestag einzureichen, sind auch 2012 weitere Aktionen zur Abschaffung der Kaffeesteuer geplant. So startet die Initiative Ende Februar eine dreiwöchige Unterschriftenaktionen in den Städten Hamburg und Berlin. Der Startschuss fällt dabei in der Hansestadt. Über die Onlineplattform der Initiative www.gegen-kaffeesteuer.de, konnten bisher schon fast 10.000 Stimmen gesammelt werden. „Wir haben uns nun entschlossen auf die Straße zu gehen und die Verbraucher im direkten Dialog über das Thema Kaffeesteuer aufzuklären. Die mangelnde Transparenz ärgert mich seit langem, es ist Zeit persönlich etwas zu tun und die Kaffeesteuer endlich abzuschaffen“ so Albert Darboven, Initiator der Aktion.

Am 21. Februar beginnen in Hamburg die ersten Teams der Initiative die Verbraucher an hoch frequentierte Plätzen aktiv dazu aufzufordern, sich für eine Abschaffung der Kaffeesteuer mit ihrer Unterschrift stark zu machen. In Berlin startet die Aktion am 27. Februar.

Bei einer Abschaffung der Kaffeesteuer gibt J.J.Darboven die Kostenersparnis in vollem Umfang an den Handel weiter. So kommt ein reduzierter Kaffeepreis allen Verbrauchern zugute und führt darüber hinaus dazu, dass auch fair gehandelter Kaffee zu einem für alle Einkommensklassen erschwinglichen Preisniveau in den Läden zu finden sein wird. „Nachhaltig erzeugter Kaffee muss für die Verbraucher günstiger werden“, fordert Albert Darboven. „Nur so kann auch der Absatz von fair gehandelten Produkten steigen, und die Lebensumstände der Kaffee-Bauern werden sich langfristig verbessern.“

Über die „Initiative gegen die Kaffeesteuer“

Bis zu 40 Prozent des Endverbraucherpreises für Kaffee gehen in Deutschland direkt an den Fiskus. Die ursprünglich als Luxussteuer eingeführte Kaffeesteuer wird seit 1871 ohne Unterbrechung erhoben und ist dabei kaum einem Endverbraucher bekannt. Ebenso unbekannt ist der Umstand, dass jede Tasse Kaffee doppelt besteuert wird.Um gegen die fehlende Preistransparenz und die Doppelbesteuerung von Kaffee anzugehen, hat J.J.Darboven die „Initiative gegen die Kaffeesteuer“ ins Leben gerufen. Der Steuersatz für Röstkaffee beträgt in Deutschland 2,19 Euro, für löslichen Kaffee sogar 4,78 Euro pro Kilogramm. Diese werden auf den Kaffeepreis aufgeschlagen und dann noch einmal mit entsprechender Mehrwertsteuer belegt. Im Einzelhandel kommen zur Kaffeesteuer nochmal sieben Prozent Mehrwertsteuer hinzu, in der Gastronomie und beim Kaffee to go sogar volle 19 Prozent. Die Folge ist ein für den Endverbraucher erhöhtes Kaffeepreisniveau in Deutschland.

Alle Informationen über die Initiative finden Interessierte auf der Website www.gegen-kaffeesteuer.de. Über ein Onlineformular kann man dort ebenfalls seine Stimme abgeben und die Petition für die Abschaffung der Kaffeesteuer unterstützen.

Befürwortet wird die Initiative vom Bund der Steuerzahler Hamburg, verschiedenen Websites und Blogs aus dem Bereich Kaffee und dem Institut für Steuerrecht in Köln.

Für weitere Informationen:

J.J.Darboven GmbH & Co. KG
Telefon: 040 - 73335-494
Fax: 040 - 73335-121
Email: presse@darboven.com
Email: e.ritthoff@imapct.ag

impact Agentur für Kommunikation GmbH
Alexandra Tschacher / Esther Ritthoff
Telefon: 040 - 4313023-0
Fax: 040 - 4313023-9
Email: a.tschacher@impact.ag

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Experten

Prof. Dr. Johanna Hey Direktorin des Instituts für Steuerrecht - Universität zu Köln

„Die Kaffeesteuer ist ein Anachronismus ohne jede Rechtfertigung.“

Prof. Dr. Joachim Langem. Direktor des Instituts für Steuerrecht der Universität zu Köln

„Die europarechtliche Zulässigkeit der Kaffeesteuer ist zweifelhaft.“

Frank NeubauerVorsitzender Bund der Steuerzahler Hamburg e.V.

„Steuer auf die Steuer - die Kaffeesteuer macht‘s vor!“

Daniel SchulerRechtsanwalt, Freiburg

„Es ist unverständlich, warum eine Harmonisierung der Kaffeesteuer auf EU-Ebene nach wie vor auf sich warten lässt.“